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Die Administration vom neu gewählten Präsidenten von Südkorea, Yoon Suk-yeol, verschwendet keine Zeit in ihrem Bestreben, das Land als Innovationszentrum zu erhalten, indem sie hofft, 2023 ein umfassendes Krypto-Gesetz auf den Weg zu bringen und den Sektor bis 2024 zu institutionalisieren.

Am 11. Mai berichtete die südkoreanische Zeitung Kukmin unter Berufung auf ein durchgesickertes Regierungsdokument, dass die Regierung den „Digital Asset Basic Act“ (DABA) im nächsten Jahr einführen und bis 2024 weitere Gesetze verabschieden will. Der Gesetzentwurf ist Teil der 110 politischen Ziele, die der neue Präsident Anfang des Jahres vorgestellt hat.

Der Gesetzesentwurf wird im Einklang mit internationalen Normen verfasst und stützt sich auf die Erfahrungen der größten Volkswirtschaften der Welt, da das lokale Financial Stability Board (FSB) mit der in Basel ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und den Regulierungsbehörden der USA und der EU zusammenarbeiten wird.

Obwohl es nicht viele Details gibt, sieht das, was bekannt ist, für die Branche recht optimistisch aus. Die Regierung plant, die bestehende Infrastruktur für Krypto-Fiat-Transaktionen zu erweitern und mehr Banken die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Plattformen für den Fiat-Krypto-Austausch zu schaffen. Derzeit gibt es nur 4 Banken im Land, die über diese Kapazität verfügen. Außerdem erwarten die südkoreanischen Behörden die Institutionalisierung von nicht-fungiblen Token (NFTs) und die Einführung eines regulatorischen Rahmens für ICOs.

Die Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ist ebenfalls im Gespräch. Die Bank of Korea hat die erste Phase ihres Probelaufs im Januar 2022 abgeschlossen.

Die Regierung Yoon bestätigte bereits die Gültigkeit des durchgesickerten Dokuments, wies jedoch darauf hin, dass dieser Entwurf nicht der endgültige sei.

Am 3. Mai kündigte Yoon Suk-yeol an, dass er sich für einen Aufschub der Besteuerung von Krypto-Investitionsgewinnen bis zur Verabschiedung des Digital Asset Basic Act, d.h. mindestens bis 2024, einsetzen werde. Nach den neuen Regeln für die Besteuerung von Kryptowährungen wird die Regierung eine 20-prozentige Steuer auf Kryptogewinne über 2.100 Dollar pro Jahr erheben.

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